Riestern lohnt sich auch in 2013 noch!

Februar 27th, 2013   •   No Comments   

Aber Millionen von Sparern verschenken bares Geld. Es ist längst eine Binsenweisheit, die auch kein Mitglied der Bundesregierung mehr leugnet: Mit der gesetzlichen Rente alleine wird es für die meisten Menschen nicht möglich sein, ihren gewohnten Lebensstandard zu halten. Das aktuell niedrige Zinsniveau macht aber das ertragreiche Anlegen von Geld schwierig, um so für das Alter zu sparen. Deswegen sollten Sparer ihr Geld clever anlegen und jede Unterstützung nutzen, die ihnen der Staat zu bieten hat. Dennoch verschenken Millionen von Menschen Jahr für Jahr Geld, etwa indem sie nicht das nach Walter Riester benannte Modell zur Altersvorsorge nutzen.

Teilweise ist – oft wenig differenziert – zu lesen, dass sich für Anleger die Riesterrente nicht mehr lohne. Fakt ist, dass die Mindestverzinsung, die Versicherer ihren Kunden garantieren müssen, im Jahr 2012 gesenkt wurde. In diesem Zusammenhang muss aber berücksichtigt werden, dass gleichzeitig das allgemeine Zinsniveau gefallen ist, sodass auch die Alternativen schlechter verzinst werden und dadurch das Sparen allgemein einen geringeren Ertrag abwirft. Zudem scheint es nicht seriös, bei Berechnungen nur die Mindestzinsen zu berücksichtigen und somit ausschließlich ein Worst-Case-Szenario als Prognosebasis zu nutzen, wie es bei vielen Berechnungen geschieht. Die Historie zeigt im Gegenteil, dass viele Versicherer für ihre Kunden deutlich höhere Erträge als die garantierte Verzinsung erzielen konnten. Eine Anfrage oder Berechnung bei spezialisierten Anbietern lohnen sich immer.

Riesterrente gab es früher mit deutlich niedrigeren Zulagen, und war damals wirklich alles besser? Im Jahr 2002 konnten Sparer, die sich für die neue Rente à la Riester entschieden, jährlich eine Grundzulage von 38 Euro und eine zusätzliche Kinderzulage von 46 Euro erhalten. Heute liegen die Grundzulage bei 154 Euro und die Kinderzulage – je nach dem Geburtsdatum des Nachwuchses – bei 185 oder sogar 300 Euro. Als Sonderausgabenabzug lassen sich derzeit bis zu 2.100 Euro steuerlich geltend machen. 2002 betrug der Maximalbetrag nur ein Viertel davon. Somit hat sich bei den Zulagen die Situation für Anleger signifikant verbessert. Nach 1982 geborene Riestersparer unter 25 Jahren erhalten aktuell zudem auch noch einen Bonus in Form von einer um 200 Euro höheren Grundzulage im ersten Jahr.

Klasse ist die große Flexibilität beim Riestern, da eine sehr flexible Ausgestaltung möglich ist. So lässt sich diese Rente perfekt an verschiedene Lebenssituationen und Risikoneigungen anpassen. Der Anleger kann entscheiden, ob er einen Bank- oder Fondssparplan, eine klassisch private oder fondsgebundene Rentenversicherung wünscht oder ob er via Pensionskasse oder -fonds riestern möchte. Der sogenannte „Wohn-Riester“ eröffnet seit dem Jahr 2008 zudem interessante Möglichkeiten zur Finanzierung des Eigenheims.

Altersvorsorge ist bereits fuer Berufseinsteiger Thema

Juni 30th, 2011   •   2 Comments   

Sicher mit einem finanziellen Polster in den Ruhestand starten – für viele Erwerbstätige wird dieser Schritt immer schwieriger. Bereits heute gilt die gesetzliche Rente teilweise nicht mehr als ausreichend, um den Bedarf im Alter zu decken. Und es kommt für die Generation der heute 30- oder 40-Jährigen noch schlimmer. Experten sehen das Rentenniveau immer weiter sinken, bereits 2030 solle es sich massiv zu Ungunsten der Ruheständler verschlechtert haben.

Die Lehre daraus kann nur sein, dass die private Altersvorsorge zunehmend an Bedeutung gewinnt. Leider kommt diese Tatsache in der jüngeren Generation immer noch nicht an. Umfragen zeigen regelmäßig, dass die 20- bis 30-Jährigen sich nur in einem unzureichenden Maß um die finanzielle Sicherheit im Alter kümmern. Ebenfalls erschreckend: Viele Erwerbstätige, selbst im gestandenen Alter, haben keine klare Vorstellung davon, wie die finanzielle Versorgung im Alter aussieht.

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Die Riester-Luege: Ein Experte bezieht Stellung

April 28th, 2011   •   1 Comment   

Rente Rockt hat exklusiv den unabhängigen Berater der Bernhard Assekuranzmakler GmbH Hamburg Stefan Misselbeck interviewt, um ihm rund um das Thema Riester-Rente auf den Zahn zu fühlen. Kritische Fragen, wie „Ist die Riester-Rente ein Minusgeschäft?“ „Für wen lohnt sie sich?“ und „Warum bringt jeder Finanztest unterschiedliche Testsieger hervor“ werden näher betrachtet.

Interview mit Stefan Misselbeck  von der Bernhard Assekuranzmakler GmbH

Sie beraten Ihre Kunden unter anderem rund um das Thema private Altersvorsorge. Die Riester-Rente stellt dabei heute ein zentrales Modell dar. Warum wird die Riester-Rente oft so kritisch gesehen?

Misselbeck: Weil es viele Menschen gibt und viele Meinungen. Das ist jedoch zu pauschal betrachtet. Es gibt kein schwarz und es gibt kein weiß. Ob die Riester-Rente zu der eigenen Planung passt und sich somit für den Einzelnen lohnt sollte man im persönlichen Gespräch klären.

Immer wieder hört man, die Riester-Rente sei in vielen Fällen ein Minusgeschäft. Für wen lohnt sie sich und für wen nicht?

Misselbeck: Auch hier gilt: Es gibt keine pauschale Antwort. Im Gesamten betrachtet, lohnt sich die Riester-Rente für alle. Es ist jedoch wichtig, zu prüfen ob es passt oder nicht. Minusgeschäft? Dies leuchtet mir nicht ein. Bei der Riester-Rente bietet der Staat Ihnen massiv Unterstützung. Sie zahlen den gewünschten Beitrag ein und der Staat legt noch einen beachtlichen Betrag oben drauf. In der Konsequenz bedeutet dies: Sie sparen mit fremdem Geld für Ihre Altersvorsorge.

Es geht bei der Frage des Minusgeschäftes unter anderem darum, dass die Kosten der Anbieter sehr hoch sein sollen und die Rendite zu gering ist, und es sich für bestimmte Berufsgruppen, Geringverdiener aber auch Besserverdienende nicht lohnt.

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Die richtige Berufsunfähigkeitsversicherung (BUV)

Februar 24th, 2011   •   No Comments   

Es sind schöne Zeiten, wenn wir kerngesund und glücklich sind und unser Leben genießen können. In solchen Zeiten fühlen wir uns stark und glauben alle Hürden mit Bravour überwinden zu können. Doch schon ein verstauchter Fuß oder ein gebrochener Arm schränken uns ein und verdeutlichen uns, wie wichtig eine Versicherung ist. In noch weiter Ferne ist in guten Zeiten der Gedanke an eine mögliche Berufsunfähigkeit.
Leider kann die Berufsunfähigkeit jedoch schnell und vor allem unvorhergesehen eintreten. Ein Unfall mit Folgeschäden, psychische oder physische Erkrankungen können zur Berufsunfähigkeit führen und das Ausüben des eigenen Berufes ist in vielen Fällen nicht mehr möglich.

Deshalb gehört die Berufsunfähigkeitsversicherung ebenso wie die Krankenversicherung zur Absicherung einer Existenz dazu.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung gilt heute als eine der wichtigsten Versicherungen.

Jeder vierte deutsche Arbeitnehmer (und somit 25% der Berufstätigen in Deutschland) wird aufgrund von Krankheit oder psychischen Leiden noch vor dem Eintritt ins Rentenalter berufsunfähig. Um den bisherigen Lebensstandard zu halten und die Versorgungslücke zu schließen, ist es vor allem für die nach 1961 Geborenen eine Berufsunfähigkeitsversicherung elementar. Für alle die nach 1961 geboren sind, bietet der Staat lediglich eine sehr geringe Unterstützung, die den Verlust des Einkommens in keiner Weise ausgleicht.
Neben der eigenen Absicherung ist für Familien auch eine Sicherung des Haushaltseinkommens elementar. Nicht selten sind Familien auf zwei Einkommen angewiesen und profitieren zur Existenzsicherung im Notfall von einer BUV.
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Wie der Staat foerdert, um Renten zu sichern

Februar 11th, 2011   •   No Comments   

Altersvorsorge, ja, nur wie? Es geht um die Sicherung des Lebensunterhalts und es geht um den Lebensstandard nach dem Berufsleben. Weil eine ausreichende Rente in Deutschland keine Selbstverständlichkeit mehr ist, nehmen Millionen Menschen in der Bundesrepublik heute einen Großteil ihrer Vorsorge selber in die Hand. Die meisten entscheiden sich dabei für die private Rentenversicherung mit Riester-Förderung.

Über 13 Millionen abgeschlossene Riester-Renten

Die Unsicherheit wächst, denn die gesetzliche Rente droht immer weiter zu sinken. Weil in Deutschland die Zahl der Rentner stetig steigt und es gleichzeitig immer weniger Menschen gibt, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, sollen private Modelle die Folgen des demografischen Ungleichgewichts auffangen. Populärste Form für die zusätzliche Altersvorsorge ist bei den Deutschen die private Rentenversicherung nach Ex-Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, Walter Riester.
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Kann denn Rente Suende sein?

November 18th, 2010   •   1 Comment   

Lohnt sich die Riester-Rente? 13 Millionen Menschen in Deutschland waren der Meinung, und schlossen einen Riester-Vertrag ab. Kritiker sagen trotzdem: „Die Riester-Rente ist ein Minusgeschäft!“ Der Staat zocke das hintenrum wieder ab, was man in der Einzahlungsphase an Steuern spare und sowieso solle man das Geld besser gleich unter die Matratze legen, anstatt es in einen Riester-Vertrag zu investieren.

Für das Alter privat vorzusorgen ist in Mode, und das aus gutem Grund. Die wenigsten wollen sich heute allein auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen. Ist das Modell nach Ex-Arbeitsminister Walter Riester für mich geeignet? Diese Frage kann man mit einem klaren „Jein“ beantworten. Denn Riester-Rente ist nicht gleich Riester-Rente. Ein Fachmann kann Abhilfe schaffen.

Die folgenden fünf Punkte sind oft gehörte Argumente gegen die Riester-Rente. Was ist dran?

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BUV: Ein guter Schutz fuer schlechte Zeiten

November 9th, 2010   •   2 Comments   

In Deutschland wird jeder vierte Einwohner vor dem Beginn seiner Rente berufsunfähig. Weil die Unterstützung vom Staat zu gering ist, um im Fall von Berufsunfähigkeit den eigenen Lebensstandard zu halten, hat sich in Deutschland die private Form der Berufsunfähigkeitsversicherung durchgesetzt.

Die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit sind psychische und physische Erkrankungen wie Depressionen oder Herz-Kreislauf-Probleme. Ihr Arzt muss untersuchen und entscheiden, ob eine Berufsunfähigkeit vorliegt – Per Definition gilt als berufsunfähig, wer seinen bisherigen Beruf dauerhaft nicht weiter ausüben kann.

Nicht jeder kann sich versichern lassen

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann zwar generell von jedem abgeschlossen werden, sowohl von Selbständigen als auch Arbeitnehmern, es gibt allerdings gewisse Kriterien für eine Aufnahme in eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Beim Abschluss müssen Sie Ihre Krankengeschichte offenlegen, was im Einzelfall oft schwer ist. Deshalb sollten Sie unbedingt darauf achten, wie weit zurück der Versicherer über vergangene Krankheiten und Behandlungen informiert werden möchte; hier gibt es durchaus Unterschiede.
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Sicherheit in bewegten Zeiten

Oktober 13th, 2010   •   2 Comments   

Das Studentenleben beginnt. Viele neue Erfahrungen und Eindrücke treffen auf nie gesehene Herausforderungen und Lebensumstände. Schule war gestern, Kreativität, Entscheidungen und eigenverantwortliches Handeln sind gefragt.

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BU-Versicherung: Online-Vergleiche nutzen

Oktober 1st, 2010   •   3 Comments   

Der Ausdruck Berufsunfähigkeit bezieht sich auf eine langfristige Beeinträchtigung der Berufsausübung
durch gesundheitliche Beschwerden. Wer nicht mehr oder nur noch teilweise einen Beruf ausüben kann, kann unter Umständen vom Staat die sogenannte
„Erwerbsminderungsrente“ erhalten.

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Risiko Burnout Syndrom: Jeder kann sich absichern

September 22nd, 2010   •   No Comments   

Stress macht krank. Dauerhafter Stress kann zu Burnout und Berufsunfähigkeit führen – Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützt Versicherte vor finanziellen Einbrüchen, wenn der Beruf wegen psychischer Erkrankung nicht mehr ausgeübt werden kann.

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