Altersvorsorge in Deutschland

Die gesetzliche Rentenversicherung ist umlagefinanziert. In Deutschland spart man nicht für die eigene Rente, sondern man zahlt für die jetzigen Rentner. Die Beiträge, die man in die Rentenversicherung einzahlen muss, sind abhängig vom eigenen Einkommen. Die eine Hälfte wird vom Arbeitnehmer, die andere Hälfte vom Arbeitgeber bezahlt. Dabei ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Beiträge direkt an die Rentenversicherung zu zahlen.

Der Großteil der Deutschen baut auf die gesetzliche Rente die Basis der Altersvorsorge. Leider bröckelt das System – die Ursache ist der demographischen Wandel in Deutschland. Weil es in diesem Land immer mehr Rentner und gleichzeitig immer weniger einzahlende Arbeitnehmer gibt, wird die gesetzliche Rente für die Deutschen zukünftig nur noch eine Grundsicherung bieten. Die ergänzende Vorsorge mit privaten Rentenversicherungen wie der Riester-Rente und Rürup-Rente wird deshalb immer wichtiger. Auch die Vorsorge für die Zeit des Berufslebens rückt in Zeiten sinkender Sozialleistungen in den Vordergrund. Wer seinen Job wegen Krankheit oder einem Unfall verliert, steht oft vor dem wirtschaftlichen Ruin. Eine sinnvolle Versicherung für den Fall finanzieller Einbrüche bei Berufsunfähigkeit ist die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Altersvorsorge, demografische Entwicklung Deutschland

Langfristig soll die gesetzliche Rente erheblich sinken: Bis zum Jahre 2030 könnte sie nur noch 40 Prozent des Bruttolohnes betragen. Derzeit liege das Rentenniveau bei 48 Prozent des Brutto-Durchschnittslohnes. Ein wahrer Umschwung im 3-Schichten-Modell der Altersvorsorge.